Lebensmittel die fit und gesund halten und wie sie wirken.

Erfahren Sie: „Welche Lebensmittel Sie gesund und fit halten können… und wie sie auf die Gesundheit wirken?“

Stellen Sie sich vor: Sie schauen nach dem Essen in den Spiegel, und merken wie Sie immer jünger aussehen, wie Ihre Stirn glatter geworden ist und wie die „Problemzonen“ immer weniger werden. Und das alles, weil Sie sich heute einmal gesund ernährt haben!

Eine schöne Vorstellung, die aber leider unrealistisch ist.

Mit keinem Lebensmittel können wir unseren Alterungsprozess aufhalten. Und wer denkt, dass er mit einer gesunden Mahlzeit schon etwas für seine Figur getan hat, der wird sehr enttäuscht sein.

Lebensmittel können aber trotzdem viel für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun. Nur damit sie auch ihre Wirkung entfalten können, sollten man auch seinen Speiseplan gründlich umstellen, und ungesunde Lebensmittel so gut es geht verbannen.

Ernährungsberater Sven David Mülle

r schreibt in seinen Buch – Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel
dazu: “Wer das allerdings schafft, kann wirklich gesünder, schöner und automatisch jünger wirken“.

Ich möchte Ihnen nun einige dieser gesunden Lebensmittel und ihre Wirkung aus seinem Buch vorstellen.

Die „besten“ oder besser gesagt gesunde Lebensmittel

Feigen:

Feigen können frisch oder getrocknet gegessen werden. Sie stärken nicht nur das Herz, sondern haben einen positiven Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt, indem sie überschüssige Magensäure neutralisieren und so bei Magen-Darmbeschwerden und Sodbrennen helfen.

Erdbeeren:

Die Erdbeere hat nach der schwarzen Johannisbeere den höchsten Vitamin-C-Gehalt unserer Kulturobstsorten. Sie wirkt antibakteriell, beugt Krebs vor und fördert durch ihren hohen Gehalt an Folsäure und Eisen die Blut- und Zellneubildung.

Brombeeren:

Brombeeren sind reich an Flavonoiden, die die Abwehr stärken, Gefäße schützen, den Blutdruck senken und Krebs hemmend wirken. Außerdem wird Venenleiden vorgebeugt.

Tipp: Die Früchte müssen vor dem Verzehr immer voll ausgereift sein, nur dann besitzen sie den Höchstgehalt an wichtigen Inhaltstoffen.

Brokkoli:

Brokkoli ist er sehr kalorienarm, aber reich an Vitaminen und Mineralstoffen.100 Gramm liefern bereits mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin C. Sein sehr hoher Carotingehalt beugt Krebs, Schlaganfällen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Amarant:

Amarant ist ein proteinhaltiges „Pseudo-Getreide“, da es genau genommen zu den Fuchsschwanzgewächsen gehört. Durch den hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren und Ballaststoffen wirkt es Cholesterin senkend; außerdem ist es reich an Kalzium und Magnesium.

Ananas:

Die Ananas ist reich an den Vitaminen C und E und den Mineralstoffen Kalium, Magnesium, Phosphor. Durch die Aminosäuren Tryptophan und Serotonin wirkt sie bei Depressionen stimmungsaufhellend.

Aprikosen:

Aprikosen sind reich an Mineralstoffen (insbesondere Magnesium) und Vitaminen, regen die Blutbildung und die Zellerneuerung an. Mit ihrem hohem Gehalt an Carotinoiden straffen sie Haut und Haar, schützen Schleimhäute und Sehkraft und beugen Krebserkrankungen vor. Zudem sind sie ein hochwirksames Mittel zu Entwässerung, entlasten Herz und Kreislauf und wirken leicht abführend.

Buchweizen:

Buchweizen enthält massig Kalium, Kieselsäure und Eisen und fördert die Bildung des Hormons Melatonin, was für einen guten Schlaf notwendig ist.

Ei:

Das Ei ist eine ideale Eiweißquelle, und das enthaltene Lecithin senkt den Cholesterinspiegel effektiv.

Grapefruits:

Grapefruits helfen beim Abnehmen, da sie als Kalorienkiller gelten. Sie wirken entwässernd, entgiftend, verhindern Steinbildungen und fördern den Abbau alter roter Blutzellen. Eine mittelgroße Grapefruit deckt schon den Tagesbedarf an Vitamin C und rund ein Drittel des Tagesbedarfs an Vitamin A.

Grünkohl:

Von allen Kohlarten besitzt der Grünkohl den höchsten Anteil an Eiweiß und Kohlenhydraten. Ein guter Kalziumspender ist er vor allem für Menschen, die Milchprodukte meiden müssen. Er stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor. Tipp: Mit etwas Kümmel und einem Schluck Fencheltee ist Grünkohl leichter verdaulich.

Hafer:

Hafer liefert Energie und ist sehr leicht verdaulich, weswegen er sich besonders als Krankenkost eignet. Darüber hinaus hat Hafer auch Krebs hemmende Wirkung und schützt Herz und Kreislauf.

Harzer Käse:

Harzer Käse liefert 30 Prozent Eiweiß aber nur 0,5 Prozent Fett – ideal für eine Diät. Eine Portion des natürlichen „Fitness-Käses“ deckt ein Viertel des täglichen Kalziumbedarfs – das stärkt die Knochen.

Haselnüsse:

Haselnüsse können wie die meisten anderen Nusssorten den Cholesterinspiegel senken. Sie enthalten 60 Prozent Fett und 14 Prozent Eiweiß. Das Fett der Haselnuss besteht zu 88 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren und ist daher besonders wertvoll – aber auch eine kleine Kalorienbombe. Tipp: Täglich höchstens eine Handvoll Haselnüsse essen.

Heidelbeeren:

Heidelbeeren enthalten viele Ballaststoffe (vor allem Pektin) verringern Entzündungen im Mund und Rachen, helfen bei Magen-Darm Problemen, wirken abführend und schützen die Blase. Außerdem wirken sie entgiftend und blutreinigend, fördern die Durchblutung und schützen die Gefäße.

Himbeeren:

Himbeeren sind reich an Mineralstoffen (vor allem an Magnesium, Kalzium und Kalium), wirken Harn treibend und schützen die feinen Gefäße im Auge. Außerdem beugen sie Entzündungen vor, lassen Haare glänzen und machen die Nägel fest.

Hirse:

Da Hirse Höchstwerte an Kieselsäure erreicht, sorgt sie für die wahre Schönheit von innen und hat einen positiven Einfluss auf Wachstum und Aussehen von Haaren, Nägeln und Haut. Der in ihr enthaltene Fluor stärkt zudem den Zahnschmelz.

Ingwer:

Wer bei Ingwer nur an eine diskrete Schärfe oder ein Mittel gegen Reisekrankheit denkt, irrt. Denn es regt auch Magen- und Gallensäfte an, verbessert die Durchblutung, löst Verkrampfungen und Entzündungen, schützt Gefäße und ist gut für die Nerven.

Johannesbeeren:

Johannisbeeren sind nicht nur reich an Vitamin C, sondern sind auch wertvoll zur Vorbeugung gegen Krebs, verhindern Cholesterinablagerungen an den Arterienwänden und beugen Bluthochdruck vor.

Kaktusfeige:

Die stacheligen Früchte der Kaktusfeige sind reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien. Als Schutz der Prostata sind sie ideal für Männer geeignet, denn das enthaltene Beta-Sitosterin unterstützt den Schließmuskel der Blase.

Kamut:

Kamut ist ein uralter Vorfahr des heutigen Hartweizens und hat einen reichen, fast butterartigen Geschmack. Es verzögert die Stärkeverdauung und damit den Anstieg des Blutzuckers, kann den Cholesterinspiegel senken und spendet Energie. Gute Nachricht für Allergiker: 70 % der Menschen, die gegen Weizen allergisch sind, vertragen Kamut trotzdem.

Karotte:

Die Karotte hält mit 11 Milligramm pro 100 Gramm den Beta-Carotin-Rekord und fördert nicht nur die Regeneration von Augen und Sehnerven, sondern auch von Gehirnzellen, Schleimhäuten und Haut. Außerdem besitzen Karotten einen hohen Flüssigkeits- und Pflanzenölanteil, der gegen Verstopfung hilft.

Kichererbsen:

Kichererbsen sättigen und sind daher ideale Diätbegleiter. Die einweißreichen Samen der Kichererbse sind gut für den Blutzucker, die Darmflora und schützen vor einer Verklumpung der roten Blutzellen.

Tipp: Nicht zu viel essen, sonst kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen.

Vollkornknäckebrot:

100 Gramm Vollkornknäckebrot enthalten rund dreimal so viele Ballaststoffe wie die gleiche Menge an Weißbrot und mehr Kohlenhydrate, Kalium, Magnesium und Eisen als andere Brotsorten. Zudem senkt es den Cholesterinspiegel, fördert die Verdauung und sättigt lange.

Knoblauch:

Das Alliin im Knoblauch wirkt antibakteriell, antimikrobiell und antiviral, d.h. es kann äußerlich gegen Warzen, Hautpilze und Herpes angewendet werden. Innerhalb des Körpers hat Knoblauch eine immunstärkende und Blutdruck senkende Wirkung und führt zudem zu einer Entspannung der Blutgefäße. Außerdem hemmt es das Wachstum verschiedener Arten von Tumorzellen.

Kürbis:

Durch seinen großen Kaliumgehalt regt der Kürbis die Nieren- und Blasentätigkeit an. Er ist reich an Vitaminen, wichtig für die Augen und den Stoffwechsel der Haut und der Schleimhaut. Kürbiskernöl gehört zu den wertvollsten Pflanzenfetten, denn 80 Prozent seiner Fettsäuren sind ungesättigt. Diese Fettsäuren sind als Baustoffe für die Bildung von Vitamin D, Hormonen und Zellwänden wichtig.

Leinsamen:

Die ungesättigten Fettsäuren in Leinsamen senken den Cholesterinspiegel, und pflanzliche Lignane schützen die Schleimhäute von Magen und Darm.

Sven David Müllers Tipp: Täglich ein bis zwei Teelöffel Leinsamen in Joghurt, Quark, Kompott oder Müsli einzurühren.

Linsen:

Linsen haben einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an Kohlenhydraten, pflanzlichem Eiweiß, Zink, Kalium und Magnesium sowie Kalzium, Phosphor und Kupfer, was die Muskelfunktion, Blutgerinnung und Immunfunktion unterstützt.

Macadamia-Nuss:

82 Prozent der Fettsäuren in der Macadamia-Nuss sind ungesättigt, was den Cholesterinspiegel senkt. Die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor wirken sich günstig auf Herz und Kreislauf aus, und die Vitamine begünstigen die Zellerneuerung.

Tipp: Wegen des hohen Fettgehaltes nur in Maßen essen.

Mandeln:

Mandeln haben von allen Nüssen den höchsten Proteingehalt, senken den Cholesterinspiegel, unterstützen die Gehirnfunktion und schützen Herz und Gefäße. Sie verbessern zudem die Durchblutung und wirken sättigend.

Mangostange:

Die Mangostane ist eine in Deutschland weitgehend unbekannte Frucht, die durch ihre entzündungshemmende und antibiotische Wirkung das Immunsystem stärkt, Herz- und Gefäßerkrankungen verhindert und Krebs vorbeugen soll.

Papaya:

Die moderne Medizin kennt die Papaya als Allheilmittel gegen Übergewicht, Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Übersäuerung, Verstopfung, Allergien, Infektionen jeder Art, Herpes, Herzproblemen und entgleister Darmflora. Außerdem bringt sie den Stoffwechsel auf Trab und wirkt antidepressiv, stärkt die Nerven und ist reich an Vitamin C.

Rapsöl:

Mit 94 Prozent an ungesättigten Fettsäuren senkt Rapsöl den „bösen“ LDL-Cholesterinspiegel, ohne das „gute“ HDL-Cholesterin zu verringern. Darüber hinaus schützt es durch seine gerinnungshemmenden und gefäßerweiternden Eigenschaften vor Schlaganfall und Herzinfarkt.

Rote Beete:

Der hohe Eisen- und Folsäuregehalt in der Roten Bete spielt eine zentrale Rolle in der Bildung der roten Blutzellen. Außerdem steckt sie voller Vitamine, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Jod, Mangan und Kupfer, die das Immunsystem stärken, antibakteriell wirken und die Zellfunktion verbessern.

Tomaten:

Tomaten schützen vor Krebs, und das enthaltene Lykopin macht Spermien aktiv. Außerdem wirken sie entwässernd, senken den Blutdruck und vermindern das Krebsrisiko.

Tipp: Grüne Stellen herausschneiden, denn das darin enthaltene giftige Solanian verursacht Kopfschmerzen und Durchfall.

(Quelle: Bild.de)

Mehr zum Thema gesunde Lebensmittel, können Sie im Buch „Die 50 besten und gefährlichsten Lebensmittel“ von Sven David Müller nachlesen.

Kurzbeschreibung:

Die richtigen Lebensmittel helfen, Krankheiten vorzubeugen und zu heilen. Sie steuern unsere Lebensenergie und beeinflussen unser Aussehen. Die falschen Lebensmittel können geradezu eine Gefährdung für die Gesundheit darstellen. Sven-David Müller hat Nährwerttabellen gecheckt, mit Experten gesprochen und wissenschaftliche Veröffentlichungen durchforstet. Hier ist das Ergebnis: Die Liste der gesündesten und der gefährlichsten Lebensmittel.

Hier erfahren Sie mehr über das Buch…

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